Donnerstag, 4. Juni 2015

[Rezension] Sabine Thiesler - Bewusstlos

Glücklicherweise hat mich die Leselust wieder gepackt, so dass ich die nächste Rezension für euch habe. 

Heute wieder ein Thriller - Sabine Thiesler - Bewusstlos




Inhalt: 
Als Raffael erwacht, sind sein Bett und seine Sachen voller Blut. Er gerät in Panik, denn ihm fehlt jegliche Erinnerung an die vergangene Nacht. Es gelingt ihm nicht herauszufinden, was passiert ist, aber wenn er getrunken hat, weiß er nicht mehr, was er tut. Mordet vielleicht, ohne es zu wissen.
Von seinen Eltern, die in der Toskana leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Die beiden führen ein glückliches Leben und ahnen nicht, dass er in ihrer Nähe ist und sie längst im Visier hat ...



Meine Meinung:
Das Buch ist wirklich mit Höhen und Tiefen verbunden. Zwischendurch wird es eher langweilig, dann packt einen wieder die Spannung und man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang ist etwas irritierend und es dauert lange bis man versteht, was der Anfang einem eigentlich sagen will, weil es lange mit der Geschichte selbst gar nichts zu tun hat. Auch mitten drin fragt man sich manchmal, was das jetzt mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Es liest sich sehr leicht. Man kann die Seiten fast überfliegen, weil es einfach geschrieben ist. 

Der Protagonist Raffael ist mir leider gar nichts sympathisch. Der ging mir ziemlich schnell auf die Nerven und mir passiert es relativ selten, dass ich Protagonisten nicht mag oder sie mich so nerven.  

Trotzdem bleibt die Spannung erhalten und das Ende sehr rätselhaft. Das Ende selbst fand ich allerdings enttäuschend. Da hatte ich mir was anderes, etwas mehr Spannung oder ein "Aha-Effekt" gewünscht. Was nun die ganzen Nebengeschichten damit zu tun haben, ist mir immer noch unklar. 

Trotzdem würde ich von der Autorin nochmal ein Buch lesen.

Montag, 1. Juni 2015

[Rezension] Lori Nelson Spielman - Morgen kommt ein neuer Himmel

Hallo Ihr Lieben,

irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass ich die großartigen Bücher immer als Letzte lese. Heute soll es um Lori Nelson Spielman - Morgen kommt ein neuer Himmel gehen. 




Über das Buch:
Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen.
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?


Meine Meinung:
Ich hatte vorher nur gutes über dieses Buch gelesen und somit konnte natürlich auch ich nicht dran vorbei. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die Schreibweise ist so angenehm, dass man das Gefühl bekommt, selbst im Geschehen dabei zu sein. Zu keiner Zeit wurden Szenen übertrieben dargestellt, alles war so realistisch. Man war mit in der Geschichte drin und wollte unbedingt erleben, wie es ausging. Leider hatte ich am Ende dann aber doch das Gefühl, dass ein Teil der Geschichte bzw. des Endes fehlte. Bei mir waren noch Fragen offen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

[Rezension] Wulf Dorn - Kalte Stille

Da bin ich wieder mit einer Rezension. Leider kam ich in letzter Zeit so überhaupt nicht zum lesen und auch nicht zum bloggen. Das ändert sich nun hoffentlich wieder. 

Heute geht es um Wulf Dorn - Kalte Stille Endlich mal wieder ein Thriller.




Über das Buch:

Der Psychiater Jan Forstner kehrt nach einer gescheiterten Ehe und dem Verlust der Arbeitsstelle in seine Heimatstadt Kahlenberg – hier spielte schon Dorns erster Roman – zurück. Vor 23 Jahren hatte der damals Zwölfjährige hier ein traumatisches Erlebnis. In einer Winternacht verschwindet zunächst sein jüngerer Bruder spurlos, kurz darauf stirbt sein Vater bei einem Autounfall. Die Ungewissheit über das Schicksal des Bruders und der schreckliche Verlust des Vaters bestimmen fortan seinen seelischen Zustand und lassen ihn bis heute nicht zur Ruhe kommen.
Jan erhält das Angebot, in der örtlichen Nervenheilanstalt zu arbeiten. Er nimmt den Job an und sieht darin eine Chance, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Doch bald zeigt sich, dass die Schatten der Vergangenheit ihn erneut umklammern. Jan wird Zeuge des merkwürdigen Selbstmords einer jungen Frau. Ihr Tod weckt in ihm dunkle Erinnerungen an ein ähnliches Ereignis aus seiner Kindheit. Die Spur seiner Nachforschungen führt in die Nervenklinik, und ein furchtbarer Verdacht scheint sich zu bewahrheiten. Der Fall hängt in irgendeiner Weise mit Jans persönlichen Schicksalsschlägen zusammen und weckt die Hoffnung, die Rätsel um sein Trauma endlich lösen zu können. Aber es gibt eine Person in seinem Umfeld, die eine Aufklärung mit allen Mitteln zu verhindern versucht – und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt …

Meine Meinung:

Ich war froh, endlich mal wieder ein Buch zu lesen, dass mich nicht in Ruhe lässt. Ein spannendes Buch, was man nicht zur Seite legen will. Die Art, in der Wulf Dorn schreibt, entspricht genau meinen Vorstellungen. Man merkt gar nicht, wie man in die Geschichte hineingezogen wird. Auch die Tatsache, dass es um Psychiatrie usw. geht, lässt mich immer aufhorchen. Genau solche Bücher, sind genau meins. 

Ein Kritikpunkt habe ich allerdings. Leider habe ich mich zwischendurch gefragt, was die Story mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat bzw. mit dem eigentlichen Thema, dass den Protagonisten Jan beschäftigt. Man bekommt fast das Gefühl, als würde die Tatsache, dass Jan das Rätsel um seinen Bruder lösen will, in den Hintergrund rückt. Das Ende sorgt dann aber wieder für Klarheit.